Ratgeber für den Notfall
Wasserschaden: Was tun? Diese Schritte zählen jetzt.
Wenn Wasser im Gebäude steht, hilft vor allem ein ruhiger, klarer Ablauf. Prüfen Sie zuerst die Sicherheit, stoppen Sie weiteres Wasser, dokumentieren Sie den Schaden und organisieren Sie fachliche Hilfe.

Jetzt:
Wasser stoppen. Strom prüfen. Fotos machen. Hilfe holen.
Bei größeren Schäden, unklarer Ursache oder verdeckter Feuchtigkeit sollten Sie nicht lange warten. Je früher Ursache und Feuchte geklärt werden, desto besser lassen sich Folgeschäden begrenzen.
Erste Orientierung
Ein Wasserschaden bringt Unruhe.
Ein klarer Ablauf bringt Sie wieder ins Trockene.
Ob geplatzte Leitung, undichte Armatur oder übergelaufene Maschine: Sorgen Sie zuerst für Sicherheit und stoppen Sie weiteres Wasser. Danach zählen Fotos, die richtigen Ansprechpartner und eine fachliche Prüfung von Ursache und Feuchtigkeit.
Die sechs wichtigsten Sofortmaßnahmen
1. Wasserzufuhr stoppen
Drehen Sie den Hauptwasserhahn oder den betroffenen Absperrhahn zu, wenn das gefahrlos möglich ist. So verhindern Sie, dass weiter Wasser nachläuft.

2. Strom und Sicherheit
Bei stehendem Wasser, nassen Steckdosen oder betroffenen Elektrogeräten gilt: Abstand halten und im Zweifel Sicherungen ausschalten. Sicherheit geht vor.

3. Schaden dokumentieren
Fotografieren Sie Wasser, betroffene Räume, Möbel, Böden und sichtbare Spuren. Diese Dokumentation kann später für Versicherung, Vermieter oder Verwaltung wichtig sein.

4. Wasser aufnehmen
Nehmen Sie stehendes Wasser auf, wenn das ohne Risiko möglich ist. Entfernen Sie nasse Gegenstände aus dem betroffenen Bereich, ohne wichtige Spuren zu vernichten.

5. Betroffene informieren
Informieren Sie Eigentümer, Vermieter, Hausverwaltung oder Versicherung je nach Wohnsituation. Halten Sie Datum, Uhrzeit und erste Beobachtungen fest.

6. Fachbetrieb einschalten
Wenn Feuchtigkeit in Bauteile eingedrungen ist oder die Ursache unklar ist, sollten Leckageortung und Trocknung fachlich geprüft werden.

Bitte vermeiden
Diese drei Fehler machen Wasserschäden oft unnötig teuer.
Nicht einfach abwarten
Feuchtigkeit verschwindet nicht zuverlässig von allein. Besonders in Estrich, Dämmung, Wandaufbauten oder Hohlräumen kann Wasser lange verborgen bleiben.
Nicht nur oberflächlich trocknen
Ein Raum kann trocken wirken, obwohl Bauteile noch feucht sind. Lüften und Heizen ersetzen keine Messung und keine technische Trocknung.
Nichts vorschnell entsorgen
Beschädigter Hausrat sollte dokumentiert werden, bevor er entsorgt wird. Stimmen Sie größere Schritte mit Versicherung oder Verwaltung ab.
Wer jetzt informiert werden sollte
Versicherung
Melden Sie den Schaden zeitnah und fragen Sie, welche Unterlagen benötigt werden. Fotos, Messwerte und Rechnungen sollten sauber aufbewahrt werden.
Vermieter oder Verwaltung
Bei Mietwohnungen oder verwalteten Objekten sollten Eigentümer oder Verwaltung schnell informiert werden, damit Zuständigkeiten geklärt sind.
Fachbetrieb
Ein Fachbetrieb hilft, Ursache, Feuchtigkeit und notwendige Maßnahmen einzuordnen. Das ist besonders wichtig, wenn die Schadenquelle unklar ist.
So helfen wir
Von der ersten Einschätzung bis zum trockenen Abschluss.
Leckageortung
Wenn die Ursache nicht klar ist, grenzen wir ein, wo das Wasser herkommt und welche Bereiche betroffen sein können.
Technische Trocknung
Wenn Feuchtigkeit in Bauteilen steckt, planen wir die passende Trocknung und kontrollieren den Verlauf mit Messtechnik.
Sanierung und Wiederherstellung
Nach der Trocknung koordinieren wir auf Wunsch die notwendigen Arbeiten, damit die betroffenen Räume wieder nutzbar werden.
Schadenmanagement
Wir helfen, Abläufe, Dokumentation und Abstimmung mit Beteiligten übersichtlich zu halten.
Akuter Wasserschaden? Lassen Sie uns die Lage gemeinsam einordnen.
Rufen Sie uns an und schildern Sie kurz, was passiert ist. Wir klären die Dringlichkeit und sagen Ihnen, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
