Regenwasserleitung undicht

Regenwasserleitungen führen Wasser von Dachflächen und Grundstücksbereichen ab. Wenn sie undicht, verstopft oder falsch angeschlossen sind, kann Wasser an unerwünschten Stellen austreten.

Die Folgen zeigen sich oft erst bei Regen: nasse Sockel, feuchte Kellerwände, ausgespülte Bereiche oder Wasser in Lichtschächten. Bei trockenem Wetter wirkt alles unauffällig.

Warum das Thema relevant ist

Für Feuchteschäden ist das relevant, weil wiederkehrende Regenbelastung Bauteile dauerhaft durchfeuchten kann. Eine Trocknung bleibt wirkungslos, wenn bei jedem Regen neues Wasser nachkommt.

Regenwasser ist kein Leitungswasserschaden im engeren Sinn. Trotzdem kann der Gebäudeschaden ähnlich aussehen und muss technisch ernst genommen werden.

Typische Hinweise

  • Feuchte nur nach Regen
  • nasser Sockelbereich
  • überlaufende Fallrohre
  • Wasser sammelt sich am Hausfuß

Ein häufiger Fehler

Ein häufiger Fehler ist, nur innen zu sanieren. Wenn außen Wasser falsch geführt wird, kommt der Schaden zurück.

Regenwasserleitung undicht erweitert das Lexikon sinnvoll Richtung Gebäudeentwässerung und wiederkehrende Feuchte.

Praktische Einordnung

Regenwasserleitungen verursachen häufig wiederkehrende Schäden. Bei trockenem Wetter ist nichts zu sehen, bei Regen wird derselbe Bereich wieder nass. Das erschwert die Diagnose, macht Beobachtung aber wertvoll.

Fotos direkt nach Regen helfen, Wasserwege sichtbar zu machen. Wenn Sockel oder Kellerwand regelmäßig betroffen sind, muss die Ableitung außen geprüft werden.

Eine Regenwasserleitung sollte bei Regen beobachtet werden, nicht nur bei trockenem Wetter. Überläufe, undichte Muffen oder Wasser am Hausfuß zeigen sich oft nur unter Belastung. Genau dann entstehen die Hinweise, die für eine dauerhafte Lösung nötig sind.

Besonders Fallrohranschlüsse am Sockel sollten beachtet werden, weil dort Wasser direkt in kritische Kellerbereiche gelangen kann.