Lichtschacht
Ein Lichtschacht sitzt vor Kellerfenstern und sorgt für Tageslicht und Lüftungsmöglichkeit. Gleichzeitig liegt er tief und sammelt bei Regen schnell Wasser, Laub und Schmutz.
Wenn Ablauf, Abdeckung oder Abdichtung nicht funktionieren, kann Wasser über das Kellerfenster ins Gebäude gelangen.
Warum Lichtschächte riskant sein können
Bei Starkregen füllen sich Lichtschächte manchmal schneller, als Wasser ablaufen kann. Ist der Ablauf verstopft oder nicht vorhanden, steigt der Wasserstand direkt vor dem Fenster.
Auch seitlich eindringendes Wasser oder undichte Anschlüsse können Feuchtigkeit an Kellerwänden verursachen. Das Problem sitzt dann nicht immer am Fenster selbst.
- Laub und Schmutz entfernen
- Ablauf prüfen
- Abdeckung gegen Starkregen bewerten
- Kellerfenster und Wandanschluss kontrollieren
Was nach Wassereintritt zählt
Wenn Wasser über den Lichtschacht eingedrungen ist, sollte der sichtbare Bereich nicht der einzige Prüfpunkt bleiben. Wasser kann unter Bodenbeläge, in Randfugen oder hinter gelagerte Gegenstände laufen.
Fotos vom Wasserstand und vom Lichtschacht helfen bei der späteren Einordnung, besonders wenn Versicherung oder Hausverwaltung beteiligt sind.
Lichtschacht ist ein gutes Randthema, weil es lokal, baulich und starkregenbezogen suchtauglich ist.
Praxisbezug nach Regen
Nach starkem Regen lohnt sich ein Blick in den Lichtschacht. Steht dort Wasser, liegt Laub im Ablauf oder sind Spuren am Fenster sichtbar, ist das ein konkreter Hinweis auf ein Risiko.
Wenn bereits Wasser eingedrungen ist, sollte nicht nur der Schacht gereinigt werden. Auch der Innenbereich am Fenster, der Bodenanschluss und gelagerte Gegenstände müssen geprüft werden.
Einordnung für Eigentümer und Bewohner
Für Eigentümer ist der Lichtschacht ein kleiner Bauteilbereich mit großem Schadenpotenzial. Laub, Schmutz oder ein blockierter Ablauf bleiben oft unbemerkt, bis Starkregen kommt. Regelmäßige Kontrolle ist deshalb eine einfache Form der Schadenvermeidung.
